Triathlon: Jugend 2009
Neues Angebot für Kinder

Seit kurzem gibt es im USC Kiel ein neues Angebot für Kinder im Alter von 7-12 Jahren, die Spaß am Ausdauersport haben. Am Dienstag Nachmittag bietet der Verein um 15.00 Uhr eine Übungsstunde zum Schwimmen an. Die Kinder sollten Grundkenntnisse im Schwimmen mitbringen. Anschließend gibt es um 16.15 die Möglichkeit in der Gruppe Spaß mit Laufspielen zu haben.
Beide Angebote finden auf den Anlagen des Sportforums der Universität Kiel statt:
15.00-16.00 Uhr tiefes Becken Unihalle, Dominic Adlung
16.15 Uhr Treffpunkt Pförtnerloge im Sportforum, Moritz Lange

Nähere Infos gibt es bei der Jugenwartin Nicola Lange (nicola@lange.kiel.net)

Die Jugendgruppe macht Röm unsicher!
Die Jugendgruppe macht Röm unsicher!
Saisonabschlussfahrt 2009
Auch in diesem Jahr wurde die schon seit 2007 bestehende, langjährige Tradition der USC Jugendgruppe, am Saisonende eine gemeinsame Fahrt zu unternehmen, fortgeführt. Die äußerst innovative Wahl des Fahrtziels fiel - wie schon im letzten Jahr - auf die beliebte Ferieninsel Röm in Dänemark. So konnten wir vom 13. - 15. November 2009 bei fast voller Gruppenstärke im Beisein von Trainer Tom ein unvergessliches Wochenende verbringen, wovon uns auch die recht arktischen Außentemperaturen Dänemarks nicht abhalten konnten. Unser Zufluchtspunkt war dabei ein recht luxuriös ausgestattetes und mehr oder weniger wohl temperiertes Sommerhaus, in dem man auf ca. 135 Quadratmetern so ziemlich alle Klimazonen der Erde von der Polarregion in unserem Schlafzimmer bis hin zum heißesten Mittelmeerklima im Wohnzimmer versammelt hatte.
Es war für uns alle ein wunderbar entspannendes, leider viel zu kurzes Wochenende, bei dem wir alle wieder einmal abseits des Triathlonsports eine riesige Menge Spaß hatten!! Auf ein Neues in 2010!
von Michael
Bornhöved - The Fight Reloaded!
Der 23. August 2009 sollte ein ganz besonderer Tag werden, hatten doch Amadeus und ich unserem bisherigen Fight-König Moritz den Fehde-Handschuh vor die Füße geworfen und ihn zu einem erneuten Fight herausgefordert, bei dem wir uns eine Revanche für das Fight-Debakel in Rendsburg erhofften. Dieser Wettkampf sollte fortan als der berühmte „Michi-Moritz-Mozart-Fight Vol. 2“ in die Annalen der USC-Jugend-Geschichte eingehen und wird uns sicherlich noch unser ganzes Leben lang im Gedächtnis bleiben.
Da ich heute ein Bombenresultat erzielen wollte, begann ich bereits zwei Stunden vor dem Start mit einer intensiven, mentalen Vorbereitung, die sich nach außen in durch leichtes Tänzeln bemerkbar machte. Die Nervosität verleitete mich zu Kampfansagen, z. B. dass „heute alles möglich sei“ und dass ich den Fight heute vielleicht sogar gewinnen könnte. Ich glaubte, eine recht gute Form zu haben (jedenfalls im sportlichen Sinne; äußerlich gesehen hätte die Form auch ruhig ein bisschen weniger rundlich sein können).
Besondere Würdigung soll hier noch dem ultimativen Wettkampf-Outfit von Amadeus entgegengebracht werden, einer Eigenkreation, die aus einem ehemaligen Einteiler bestand, der von Amadeus in langwieriger hausfräulicher Tätigkeit und mit viel Liebe in einen Zweiteiler umgenäht worden war, der eine Hose und ein Top mit Ärmeln und einem halben Reißverschluss umfasste, das von besonderer Kunstfertigkeit zeugte.
Als schließlich der Startschuss fiel und die mehr als einstündige Passion begann, wurde ich wie bei einer Massenpanik aufs schlimmste unter- und überschwommen. Zugleich ähnelte mein Wassergefühl eher dem einer Luftmatratze als dem eines echten Schwimmers. Meine Einstellung hatte sich bald von „Heute kannst du den Fight gewinnen“ zu „Jetzt musst du möglichst Schadensbegrenzung betreiben“ verändert. An der zweiten Boje wurde ich von einem übereifrigen Mitstreiter mit voller Absicht mehrfach an der Schulter gezogen und behindert. Der Übeltäter in einem blauen 2XU-Neo, der sich unerbittlich und unfreundlich seinen unbarmherzigen Weg durch das unwegsame Feld der unbeirrten Sportler bahnte, war jedoch schnell ausgemacht. Ich wollte jetzt unbedingt so schnell schwimmen, dass ich mit ihm gleichzeitig aus dem Wasser kommen könnte, um ihn wegen seines unsportlichen Verhaltens richtig anzupöbeln. Als ich schließlich endlich das Wasser verlassen konnte, ließ der akute Sauerstoffmangel jedoch leider keinerlei Konversation zu und da ich jedes Sauerstoffmolekül direkt in meiner Lunge brauchte, hatte ich auch ganz andere Sorgen.
Als in die Wechselzone kam, sah ich Amadeus’ Rad zum Glück warm und trocken im Ständer stehen; Moritz dagegen war mir natürlich schon längst enteilt. Auf dem Rad lief es insgesamt recht gut, jedoch neigte ich dazu, über meine Verhältnisse zu fahren, so dass meine Beinchen von Kilometer zu Kilometer dicker und dicker wurden. Einen besonders herben, mentalen Rückschlag erlitt ich, als ich sogar von dem Rothaarigen überholt wurde. In den letzten sechs Jahren bis zu dieser Saison hatte ich ihn immer weit, weit hinter mir gelassen und mich vom Tempo her bisher noch nie in seine Sphären hinab begeben. Dies führte mir deutlichst meinen Trainingsrückstand vor Augen und ich dachte: „Wenn mich sogar der Rothaarige überholt, dann muss ich ja fast der letzte sein“. Reflexartig schaute ich mich um, ob ich nicht schon penetrant vom Besenwagen verfolgt wurde, aber zum Glück konnte ich noch mehrere andere Sportler hinter mir ausmachen. Zwei Kilometer vor dem Ende der Radstrecke entschloss ich mich dann, den Rest langsamer zu fahren, um es dann beim Laufen noch mal so richtig krachen zu lassen.
Am liebsten hätte ich bei meinem hohen Lauftempo schon nach 200m aufgegeben, aber ich quälte mich, bis ich nach ca. zwei Kilometern auch den Rothaarigen wieder im Blick hatte, der offenbar überzockt hatte. Vom Jägerinstinkt getrieben legte ich noch ein paar Kohlen drauf und rannte mit gefühltem Puls 190 an ihm vorbei, während ich mir dabei aber nichts anmerken ließ und so tat, als wäre dies das lockerste Trainingsläufchen ever. Als er von mir überholt wurde, muss er gedacht haben, er würde parken! Erschöpft lief ich weiter, bis ich nach fünf Kilometern von den Strapazen strapaziert ins Ziel stolpern konnte. Ich hätte keinen Meter mehr laufen können. Nichtsdestotrotz war ich überaus erfreut über meine Laufzeit von 20 Minuten, denn so hatte ich mir bewiesen, dass man auch im fortgeschrittenen Alter noch hohe Leistungen bringen kann.
Amadeus kam ca. eine Minute nach mir ins Ziel, so dass Moritz in der Fight-Jahresendabrechnung eindeutig gewonnen hatte. Amadeus und ich teilten uns den zweiten Platz, wobei ich jedoch mit Recht behaupten kann, dass wir uns beide den Titel „Sieger der Herzen“ verdient haben.

von Michael
Das Team 2009 in Rendsburg
Bericht von Niklas aus Büdelsdorf

Am 5.7.09 war es so weit, die Landesmeisterschaftenschaften Schüler A standen vor der Tür. Als ich ankam, traf ich gleich meinen Erzrivalen Hauke Rinner.
Kurz vor dem Start war die Wettkampfbesprechung am Wasser.
Dann durften wir uns kurz einschwimmen und schon starteten wir. Unsere Strecke war 400m Schwimmen, 10km Radfahren und 2,5km Laufen. Zuerst war ein ziemliches Gerangel beim Schwimmstart. Anschließend kam ich leider  beim Schwimmen nicht aus ein Pulk raus. So bin ich letztendlich als vierter aus dem Wasser gekommen.
Doch beim Radfahren änderte sich das, ich schaffte es auf den 3.Platz.
Doch das Rennen war lange noch nicht gelaufen, denn ich musste mich noch gegen einen Verfolger behaupten, der auf einmal hinter mir war, doch ich konnte ihn abhängen.
So hatte ich es noch geschafft 3. zu werden, der Wettkampf war ein voller Erfolg und hat einen riesen Spaß gemacht.

 

Moritz vom DC in Flensburg

Am Samstag den 13.6. ging es zum zweiten Mal im Deutschland-Cup an den Start, heute ging es allerdings gleichzeitig um die Landesmeisterschaft und damit auch um die Quali für die DM in Merzig, die im August stattfinden. Ich war gerade ein paar Minuten auf dem Gelände an der Flensburger Innenförde mitten in der Stadt, da wurde mir schon mitgeteilt, dass auf Grund der niedrigen Wassertemperaturen kein Schwimmen stattfinden würde. Schade wegen meiner guten Schwimmform, aber bei 11,2°C wäre ich eher ungern geschwommen. Es wurde also ein Duathlon mit den Distanzen 2,5-20-5 und genauso wie beim Schwimmen in Halle wurden die ersten Meter zum Gekloppe. Es dauerte auf Grund des schmalen Wegs ca. 700 oder 800m bis sich das Ganze ein wenig entzerrte. Die Führungsgruppe, an deren Ende ich mich befand, bestand aber bis zum Wendepunkt immer noch aus ungefähr 45 Leuten. Erst nach dem Umlaufen des Wendemarke, einem Pylonen, der dabei sehr gelitten hat, rissen größere Lücken. Leider verlor auch ich ein wenig Boden und stieg schließlich mit 20sek Rückstand auf die 25 köpfige Spitzengruppe aufs Rad, direkt vor mir eine Gruppe mit 10 Leuten, an die ich verzweifelt versucht habe heranzukommen und an die ich am ersten Wendepunkt der 4 mal zu fahrenden Wendepunktstrecke auch Anschluss hatte, allerdings hatte ich so viele Kräfte gelassen, dass ich dem direkt aufs Umdrehen folgendem Antritt nicht folgen konnte. Dies stellte sich als sehr, sehr ärgerlich heraus, da diese Gruppe noch auf die Spitzengruppe auffahren konnte, während ich weiter Zeit verlor. Die nun 35 Mann starke Gruppe baute ihren Vorsprung weiter aus, obwohl dort eher gebummelt wurde. Danach folgten 2 Gruppen mit 6 Leuten, in der ersten war ich,  und noch einige Einzelkämpfer, von denen allerdings einige ausgestiegen sind. Glücklicherweise befand sich in der ersten großen Gruppe nur ein Schleswig-Holsteiner und die anderen waren hinter mir, in der LM-Wertung sah es also sehr gut aus. An den Gruppen Konstellationen änderte sich bis zum Laufen nichts mehr und so ging ich mit ca. 2 Minuten Rückstand zur Spitze auf die abschließenden zwei Laufrunden á 2,5 km. Gleich zu Beginn konnte ich mich von den anderen meiner Gruppe absetzen und hatte im Ziel einen recht großen Vorsprung zu ihnen. Leider konnte ich nur noch 2 Athleten aus der Führungsgruppe einholen, von denen mich einer kurz vorm Ziel einer wieder überholte, sodass ich letztendlich 35. wurde. Außerdem bin Vizelandesmeister geworden, allerdings mit einem eigentlich zu großen Rückstand, denn in der DM-Quali ging es darum nur 4% hinter der Endzeit des Landesmeisters zu sein. Und da der Landesmeister Lennard Grube aus Norderstedt ein sehr starkes Rennen machte, zwischendurch führte und schließlich mit 3 Minuten Vorsprung zu mir auf dem 14. landete, hatte ich die Quali eigentlich verpasst. Aber ich bekam vom Landestrainer noch eine Chance, da es ein Duathlon war konnte ich durch den Nachweis einer 400m Schwimmzeit noch nominiert werden. Die Normzeit war 5:40min, die ich mit 4:58min meiner Meinung nach recht deutlich unterboten habe. Damit bin ich, zwar noch nicht offiziell, aber schon fast für die DM qualifiziert. Außerdem wurde ich für den 3. D-Cup Wettkampf in Braunschweig nominiert. Noch zu erwähnen ist, dass in Flensburg auch unsere liebe Anna mal wieder am Start war. Ihr kam der Ausfall des Schwimmens sehr zu gute, denn so konnte sie gleich zweimal ihre Laufstärke nutzen. Am Ende wurde sie Gesamtzweite beim Volkstriathlon/duathlon. Leider wurden ihr während des Wettkampfs alle ihre Sachen geklaut- Geld, Perso, Schlüssel, Handy, alles. Sehr, sehr, sehr ärgerlich. Hoffentlich passiert sowas nie wieder.
Amadeus Bericht aus Rendsburg
Rendsburger Triathlon 06.06.2009- The Fight
Nach einem Vereinswechsel und knapp zwei Jahren Wettkampfpause war es für viele eine Überraschung, dass ich überhaupt an einem Wettkampf teilnahm. Dieser Wettkampf sollte in Rendsburg sein. Die Tatsache, dass auch Moritz und Michi zusammen mit mir starten würden, schien dabei schnell an Bedeutung zu gewinnen.
So wurde in meiner Abwesenheit in Italien diesem sportlichen Event des Jahres der Name „The Fight“ gegeben. Am Samstag, dem 06.06.2009, sollte dieser dann in Rendsburg stattfinden.
Dabei waren auch Angelika, Bente, Anna, Nici und Kester.Gemeinsam richteten wir drei unsere Wechselzone ein; wobei ich besonders lange brauchte (was lange währt, wird …..). Meine spezielle Technik, die Schuhe am Rad zu befestigen, führte zu allgemeinem Erstaunen. Gegen 14:20 Uhr liefen wir uns ein, wobei klar wurde, dass Moritz heute wahrscheinlich gewinnen würde, da es ihm dabei am besten erging. Michi und ich hingegen standen kurz vor dem Exitus. - Ich sollte beim nächsten Mal wohl keinen Apfel beim Einlaufen essen! 15:00 startete dann die erste Welle. Zusammen mit Moritz und Michi auf einer Bahn schwamm ich 500 m sehr langsam und gemütlich. Danach ging es aufs Rad, wobei ich aufgrund eines fehlenden Aufsatzes den Anschluss an Moritz und Michi verlor. Auf dem Rückweg bekam ich zum Glück einen USC- Mitstreiter und so kamen wir wieder an Michi heran.
Beim Laufen holte ich dann Michi ein und schaffte es noch, mich um die eine oder andere Position zu verbessern. Meine vorgesehene Zeit von 1:15:00 konnte ich deutlich unterbieten mit einer 1:08:09.
Somit endete unser Fight folgendermaßen:
Moritz
Amadeus
Michi
Insgesamt war es ein sehr schöner Wettkampf; ich habe jede Sekunde genossen und würde gerne mal wieder einen Wettkampf machen.The fight reloaded in Bornhöved!
Moritz beim DC-Debut

Am Samstag, den 23.5 war es soweit: heute stand sowohl mein 1. Deutschland-Cup, als auch mein erster kompletter Sprintwettkampf an. Und aus irgendwelchen Gründen dachten sich die Organisatoren in Halle, dass die männliche Jugend A ja schon um 9:00 Uhr starten könne. Das hieß für mich, dass ich um 6:00 aufgestanden bin, um meine ersten 15 min warm laufen hinter mich zu bringen (für meinen Geschmack sehr viel zu früh). Nachdem ich das hinter mich gebracht hatte und während der weiteren Vorbereitung über die Räder und sonstige Ausrüstung meiner Konkurrenten gestaunt hatte, ging es dann um ca.8:45 ins Wasser zum Einschwimmen. Danach war es ein bisschen chaotisch, denn man hielt es anscheinend nicht für nötig uns zu sagen, wo genau wir längs mussten, einfach nur den Paddlern hinterher und dann irgendwann um blaue Bojen, die man aber noch nicht mal erahnen konnte, weil wir in einem Ruderregattasee geschwommen sind, in dem gefühlt so um die 1000 Bojen lagen. Und auch der Starter war etwas merkwürdig, denn ohne irgendeine Ansage schoss er und es ging los. Die ersten 100-200m waren, wie bei einem Starterfeld von 60 Leuten zu erwarten, ein schönes Gekloppe, danach entspannte sich die Lage ein bisschen, zumindest wenn man so langsam geschwommen ist wie ich. Nach ein paar kleinen Umwegen und wahrscheinlich dadurch ein bisschen mehr als 750m stieg ich dann aus dem Wasser, leider ca. 20-30 sek zu spät, um in eine der Radgruppen zu kommen, die später zu 2 großen mit jeweils 20 Leuten wurden. Am  Anfang der vier Radrunden hatte ich dann noch eine ganz gute kleinere Gruppe, die ich dann aber leider nicht halten konnte, so musste ich mich dann mit drei Mitstreitern zufrieden geben, die sich leider die ganze Zeit in meinem Windschatten entspannt haben, um mir dann beim Laufen zu entwischen, aber da war nichts zu machen. Mein Lauf wurde dann allerdings auch noch ganz gut. Auf zwei Runden, die zwar insgesamt etwas kürzer waren als 5km, aber einen sehr, sehr, sehr heftigen Berg in sich hatten, konnte ich noch eine 18:50 laufen und auf den letzten 200m noch 2 Konkurrenten einsacken, sodass ich am Ende 43. von 60 war. Nach einer kurzen und spontanen Magenentleerung im Zielraum war ich dann auch recht zufrieden mit meinem Resultat und mit einem besseren Schwimmen ist nächstes Mal in Flensburg, wo es dann auch um die DM-Quali geht, noch mehr drin.
Kester berichtet vom Triathlon-Auftakt in Brunsbüttel

Beim Triathlon in Brunsbüttel war Super-Wetter! Es war sehr heiß. Leider vergaß ich mich mit Sonnencreme einzucremen. Dadurch bekam ich einen dicken Sonnenbrand. Der Wettkampf verlief eigentlich ganz gut: Ich kam als Fünfter aus den Wasser, was ich richtig gut finde, denn letztes Jahr bin ich noch nicht einmal meine Strecke durchgekrault. Beim Radfahren habe ich noch einen Triathleten überholt. Auf der Laufstrecke hielt ich meine Position. So wurde ich 4. in meiner Altersklasse und 1. der 97er, womit ich zufrieden bin.

Anm. von Nici: Henrik landete beim gleichen Wettkampf auf dem 1. Platz der Jugend A (Jedermann).

Impression aus St. Pölten
Impression aus St. Pölten
IRONMAN 70.3 Austria - Staffel

Am 24. Mai 2009 war es wieder so weit! Angelika, ich, und ein guter Kumpel gingen als Staffel an den Start des Halb-Ironmans im österreichischen St. Pölten über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Ein absolut fantastisches Event! Hier nun ein kleiner Bericht unserer Eindrücke:

Der Startschuss fiel für die Profis pünktlich um 7.00 Uhr. Die sechs folgenden Amateurwellen starteten in Abständen von 10 min, sodass ich um 7.55 Uhr ins Wasser stieg. Der Wasserstart von ungerfähr 300 Athleten in einer Welle brachte den See zum Brodeln und den Athlethen blaue Flecke. Angenehmer wurde der Wettkampf erst, als sich das Feld auseinanderzog. Durch den gesamten ersten See wurde ich auf meiner rechten Seite von einem Mann begleitet, der anscheinend glaubte, dass ich die Strecke ohne ihn nicht schaffen könnte.
Nach ungefähr einem Kilometer war der Schwimmausstieg des ersten Sees erreicht. Steil berghoch führte der Landgang auf eine Brücke, um dann den Schwimmer über rauen Asphalt bergab zum nächsten See zu leiten. Dummerweise hatte ich es in meinem engen Neoprenanzug eilig; da war der Luftmangel vorprogrammiert. Der Einstieg in den zweiten See war teilweise mit Teppich ausgelegt. Da aber der Teppich von anderen benutzt wurde, musste ich über den Rasen. Viele nasse Füße hatten das Gras in Schlamm verwandelt und da es bergab ging, war mein Abgang nicht so elegant, wie ich mir das gewünscht hätte. 
Durch meinen Sauerstoffmangel etwas beeinträchtigt, brauchte ich ein paar Meter, um meinen Puls aus den astronomischen Höhen zu kriegen. Doch dann, ungeachtet der Schmerzen, konnte ich wie ein Fisch in eine bunte Badekappenansammlung aus vorigen Startwellen hineinschwimmen – blaue, grüne, orange...
Nach 1,9 km konnte ich Michi den Chip übergeben und endlich wieder richtig atmen.  Als ich mich erholte, kam ein anderer Staffelschwimmer und entschuldigte sich für die Prügel, die er mir anscheinend verpasst hatte. Etwas verblüfft war ich schon.
Es war doch ein total gelungener Wettkampf und ich freu mich schon auf nächstes Jahr! =)
von Angelika

Die ersten 20km, die über die voll gesperrte Autobahn S33 führten, gingen mir noch locker von der Hand bzw. von den Beinen, zumal es an Kuriositäten nicht mangelte: So überholte ich z. B. bei Kilometer vierzehn Emanuel aus Rumänien, der bereits 35 Minuten vor uns gestartet war und sich anscheinend für den neuen Jens Schwedler hielt (jedenfalls versuchte er verbissen, die 90km mit dem MTB zurückzulegen).
Der folgende Anstieg durch die Weinberge ins 150m höher gelegene Hollenburg bot für das Auge eine willkommene Abwechslung nach dem vorangegangenen vierzigminütigen Leitpfostenzählen, die für die Beine jedoch nicht ganz so willkommen war.
Nach der ersten Aid-Station, an der nette Helfer mit vielen griffbereiten Flaschen auffüllbereit bereitstanden, ging es gleich einige Kilometer in rasantem Tempo talwärts. An diese Abfahrt, die ich im Stil von „Il Falcone“ Savoldelli meisterte, schloss sich eine landschaftlich sicherlich unübertroffene, von mir jedoch kaum angemessen genug gewürdigte Drückerpassage entlang der Donau an.
Die manchmal vereinzelt, häufig aber in größeren Gruppen auftretenden Wellen von 1-3% taten ihr Möglichstes, um die Athleten zu ermüden.
Bis etwa Kilometer 60 konnte ich meinen Zeitplan einhalten und den Schnitt von 33,5 km/h verteidigen, doch dann stellte sich mir der aus dem letzten Jahr schon unangenehm vertraute, natürliche Feind des Radfahrers in den Weg: der Berg! Bei diesem Exemplar handelt es sich um ein besonders beeindruckendes, müssen doch auf 9 Kilometern 350 Höhenmeter mit teilweise 13 Steigungsprozenten überwunden werden.
Hier machten sich der Trainingsrückstand und die mangelhafte Energiezufuhr eindrucksvoll bemerkbar.
Nach zweimaliger Magenentleerung kurz vor dem Gipfel war bei mir auch das letzte bisschen Luft (und Cola) raus; ich stand kurz vor dem Exitus und liebäugelte schon mit dem Aussteigen bzw. mit dem Einsteigen in den Besenwagen. Obgleich ich mich doch in einem tranceähnlichen Zustand befand, kam eine Aufgabe nicht in Frage (dann hätte der Berg ja gesiegt!), so dass ich die letzten 20km mehr schlecht als recht in die Wechselzone rollte.
Alles in allem war es aber doch eine geiler Wettkampf: beste Stimmung, geniale Atmosphäre, traumhafte Verpflegung, tolle Organisation! Bei diesem Event stimmt einfach alles!
See you next year, St. Pölten!
von Michael

Erfolreicher Saisonstart

Es geht wieder los! Neue Altersklassen, neue Strecken, ... die meisten der USC-Kids haben die ersten Wettkämpfe der Saison genutzt, um die eigene Form zu testen und wieder durchs Land zu reisen.

Erste Station war am 10. Mai beim Duathlon in Gelting. Der jüngste USCler, Bjarne Duckert, landete erfolgreich auf dem dritten Platz bei den Landesmeisterschaften der Schüler C. Sein Bruder, Kester, fand sich bei seinem ersten Start in der Altersklasse Schüler A in einem großen Teilnehmerfeld und wurde achter. Moritz Lange überraschte bei seinem ersten Start in der Jugend A die Konkurrenz und wurde Landesmeister. Damit konnte er sich für den Deutschland-Cup in Halle qualifizieren, der am 23.05. stattfinden wird.

Weiter ging's am 16. Mai in Holtenau beim Duathlon. Dort konnte Grischa Wengler bei den Schülern A einen dritten Platz erkämpfen.

Andere Athleten reisten am Sonntag, den 17. Mai nach Lübeck zum "Swim & Run", um dort Punkte im SHTU-Cup zu sammeln. Daniel und Leon Scharkowski landeten in ihren Altersklassen Schüler C und Schüler A  jeweils auf dem dritten Rang. Bjarne und Kester Duckert platzierten sich in den gleichen Altersklassen auf dem achten bzw. neunten Rang. Die älteren USC-"Kids", Anna Zumegen, Bente Wrobel und Moritz Lange, verglichen sich in einem kleinen Teilnehmerfeld der Jugend A. Bente punktete als zweite kurz vor Anna. Moritz erkämpfte sich seinen zweiten Saisonsieg.


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25.06.2009, 08:55 Uhr