Finale der Regionalliga Nord in Bad Zwischenahn

(Artikel von Tobias Schlauderbach, 26.08.2025)

Auch im Jahr 2025 fand das große Finale der Regionalliga Nord wieder in Bad Zwischenahn statt.

Die Teams der Damen und Herren durften sich in einem zweiteiligen Wettkampf ein letztes Mal beweisen.

Samstagabend wurde ein Swim & Run ausgetragen (Schwimmen 500m & Laufen 3,1Km). Das Bad Zwischenahner Meer zeigte uns direkt, warum es ein Meer ist und hat uns mit vom Sturm aufgetürmten Wellen empfangen.

Dennoch hatten alle Starter*innen #richtigBock auf den Start.

Nach dem Wettkampf werden die einzelnen Zeiten addiert, um für den Sonntag die Startrückstände zu ermitteln.

Die Damen (Finja, Solveig, Theresa und Beeke) konnten nach einem starken Schwimmen und einem stabilen Laufen ein super Ergebnis einfahren und als siebtes Team mit nur 3:21 Minuten Rückstand die Verfolgung aufnehmen.

Die Herren (Hauke, Tjorven, Tobi, Jan und Toni) haben sich ebenfalls achtbar geschlagen und durften mit einem Rückstand von 3:07 Minuten als Dritter in den Triathlon am Sonntag starten. Hauke hatte beim Laufen wieder die Atomreaktoren angeworfen und glänzte mit der besten Laufzeit des Tages.

Zur Erholung ging es in unser Ferienhaus, wo Charlotte bereits mit einer riesigen Portion Nudeln auf uns wartete und wir die Energiespeicher wieder auffüllen konnten. Danke dafür! 😊

Komplett überdreht (vor allem die Herren) wurden beim Essen die Erlebnisse des ersten Wettkampftages ausführlich analysiert und die ohnehin vorhandene Motivation noch größer.

Sonntag gingen um 11:15 Uhr zunächst die Frauen auf die Verfolgung über 750m Schwimmen, 27Km Rad fahren, 5,4Km Laufen). Wenig später folgten die Herren über die gleiche Distanz.

Die Frauen legten beim finalen Rennen der Saison den Fokus ganz bewusst auf eine starke gemeinsame Teamleistung. Bereits beim Schwimmen zeigten sie taktisches Geschick: In Rautenformation holten sie früh zwei Teams ein und setzten damit ein erstes Ausrufezeichen.

Nach einem schnellen Wechsel ging es aufs Rad. Finja übernahm zunächst die Führung und sorgte für wertvollen Windschatten. Im Verlauf der ersten Runde rotierten alle Teammitglieder durch, bis sich in der zweiten Runde erneut Finja und Theresa an der Spitze abwechselten und das Tempo bestimmten.

Auf der Laufstrecke zündeten Solveig und Theresa förmlich den Turbo: Sie übernahmen das Tempo und führten die Gruppe gleichmäßig durch die letzte Disziplin. Während Solveig, Theresa und Beeke ihr hohes Tempo souverän allein halten konnten, geriet Finja an ihre Grenzen – und nahm dankbar die unterstützende Hand von Solveig an.

Am Ende überquerte das Team als sechste des Tages die Ziellinie und sicherte sich damit verdient den dritten Platz in der Gesamtwertung.

Auf die Frage, ob ein Aufstieg in die zweite Bundesliga ein Ziel sei, antwortete Solveig:

„Für uns steht immer der Spaß im Vordergrund - in der zweiten Liga würde der leicht verloren gehen.“

Die Teamtaktik der Herren stand und die anvisierte Schwimmformation wurde zügig eingenommen, um möglichst kompakt aus dem Wasser zu steigen. Tjorven und Tobi vorneweg und dann Attacke! Hauke hatte mit dem Verlust des Reißverschlusses zu kämpfen und so blieb der Neoprenanzug offen.

Auf dem Rad sollte anschließend Vollgas gefahren werden. Gegen Wind und gegen kühle Temperaturen helfen hohe Wattzahlen bekanntermaßen besonders gut. Da der Puls bei Tobi bereits nach 200 Metern auf fast vierstellige Werte anstieg, ordnete er sich hinten ein und blieb auch lieber an der letzten Position. Vorne wurde durch stahlharte Waden die Geschwindigkeit hochgehalten, sodass es nach 39 Minuten wieder in die Wechselzone und auf die Laufstrecke ging.

Hier wurde direkt der Laktat-Turbo gezündet und schwächelnde Teammitglieder gnadenlos geschoben und motiviert. Mit der drittbesten Laufzeit des Tages konnte sich das Herrenteam auch den dritten Platz der Tageswertung sichern.

Die Saison konnte damit auf einem hervorragenden zweiten Platz hinten dem 1. TC Oldenburg „Die Bären“ abgeschlossen werden.

USC_Regionalliga-Herrenteam 2025.jpg


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